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Merkmale, Systematik und Lebensweise von Amphibien
Was Sie zu Haltung und Pflege von Terrarientieren wissen sollten!
Amphibien
Amphibien

Immer häufiger werden in Terrarien auch Amphibien gehalten. Vor allem die Haltung von Pfeilgiftfröschen (Dendrobaten) wird zunehmend beliebter. Doch auch Laubfrösche, Salamander und andere Arten findet man in den Wohnräumen von Terrarianern wieder.
Die Klasse der Amphibien besteht aus drei Ordnungen:
- Urodela (Schwanzlurche)
- Anura (Froschlurche)
- Gymnophiona (Apoda, Blindwühlen)
Die Froschlurchen stellen mit mehr als 4.800 Arten, gefolgt von den Schwanzlurchen mit über 500 Arten und den Blindwühlen mit über 160 Arten die größte Ordnung.
Typisches Merkmal von Amphibien ist die in den meisten Fällen glatte und feuchte Haut, sowie die Funktion der Hautatmung. Adulte Amphibien atmen über Lunge und Haut, einige, wie beispielsweise der Salamander, nur über ihre Haut.
Sinnesorgane und Ernährung
Amphibien verfügen meistens über sehr gut entwickelte Augen, Schwanzlurchen zusätzlich noch über einen ausgezeichneten Geruchssinn. Sie ernähren sich vorwiegend von Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren. Larven der Froschlurche, die Kaulquappen, ernähren sich rein pflanzlich.
Haltungsanforderungen
Amphibien sind langlebige Tiere, was Sie unbedingt zu den Kriterien für die Haltung mit in Betracht ziehen sollten. Kröten zum Beispiel erreichen im Terrarium bis zu 30 Jahre, einige Salamanderarten sogar bis zu 50 oder 60 Lebensjahre.
Es ist aufgrund der Artenvielfalt recht schwer, allgemeine Richtlinien für die Haltung von Amphibien aufzuführen. Amphibien benötigen jedoch immer eine feuchte und auch warme Umgebung. Manche mehr, andere weniger.
In den einzelnen Artportraits, die nun folgen, erfahren Sie zu der jeweiligen Amphibienart die spezifischen Haltungsempfehlungen.