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Hier erhalten Sie Informationen zu den meist gehaltenen Vogelspinnen-Arten
Was Sie zu Haltung und Pflege von Terrarientieren wissen sollten!
Vogelspinnen
Vogelspinnen

Vogelspinnen haben wahrlich keinen guten Ruf. Vermutlich wegen der Behaarung und der vielen Beine, vielleicht auch wegen der räuberischen Lebensweise. So sind sie seit jeher in der allgemeinen Bevölkerung eine Art "Gruseltier", das bei einem Biss den Menschen tötet. Doch dem ist nicht so.
Denn wie giftig ein Biss einer Vogelspinne ist, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel von der Spinnenart, der Menge des Giftes, dem Geschlecht der Spinne und vom Gesundheitszustand des Opfers.
Die meisten Vogelspinnen sind ungefährlich und froh wenn sie ihre Ruhe haben. Einige ziehen sich schnell zurück, andere reagieren aggressiv auf ein Händeln im Terrarium.
Man sollte den Umgang mit Vogelspinnen auf jeden Fall meiden, wenn man krank ist, sich nicht wohl fühlt oder zu viel Alkohol getrunken hat. Vogelspinnen sind schnell und sehr treffsicher! Kinder sollten auf jeden Fall fern gehalten werden. Sollten Sie doch einmal von einer Vogelspinne gebissen werden, so suchen Sie sofort einen Arzt auf. Man sollte einen Biss nicht unterschätzen! Aber wie bereits erwähnt, hängt die Wirkung eines Bisses von mehreren Faktoren ab.
Die Haltung von Vogelspinnen wird immer beliebter, denn vor Allem das interessante Verhalten zu beobachten, die Schönheit dieser Tiere und die Faszination, ein giftiges Tier zu halten sind die Gründe hierfür.
Als Hilfsmittel für den Vogelspinnenhalter dient immer eine lange, ca. 30 cm große Pinzette, mit der man stets ein gutes Werkzeug zur Hand hat, denn Sie sollten Ihre Spinne möglichst wenig oder besser gar nicht anfassen. Die Tiere mögen das nicht und fühlen sich dabei unwohl, auch wenn man immer wieder Vogelspinnen in den Händen von Menschen sieht.
Es gibt zwei Arten von Terrarien für die Haltung einer Vogelspinne. Ein solches mit Schiebetüren und eines mit Falltüren. Es kommt immer wieder vor, dass man Schiebtüren am Terrarium versehentlich einen Spalt auflässt, was ein Entkommen für die Spinne natürlich einfach macht. Dann läuft irgendwo in Ihrer Wohnung eine Vogelspinne herum. Deshalb sollte man doch ein Terrarium mit einer Falltür bevorzugen, die sich automatisch schließt, also herunterfällt, nachdem man mit der Hand oder der Pinzette aus dem Terrarium geht.
Vogelspinnen benötigen kein großes Terrarium, abhängig von der Art und Größe oder ob es eine baumbewohnende oder bodenbewohnende Vogelspinne ist, reicht oftmals schon ein kleines Becken von 30x30x30 cm (BxTxH). Genaueres in den Artbeschreibungen!
Vor der Anschaffung einer Vogelspinne sollten Sie sich ausgiebig über die Art erkundigen und fachgerecht informieren. Hierzu empfehle ich Ihnen das Buch von Peter Klaas vom Verlag Ulmer, "Vogelspinnen", ISBN: 978-3-8001-4660-4. Anhand dieses Buches erfahren Sie sehr viel Allgemeines über Herkunft, Pflege und Arten von Vogelspinnen. Außerdem enthält es viele Artportraits.
